Bronze-Statuette des Thot mit der Göttin Maat

Kulturraum: Ägyptisch
Periode: Spätzeit, 664-332 v. Chr.
Material: Bronze
Dimensionen: 12 cm x 10,8 cm
Preis: 8.000 Euro
Ref: 1243
Provenienz: Französische Privatsammlung Yvette und Jacques Deschamps, Frankreich, erworben zwischen 1970 und 1980. Seitdem in der Familiensammlung mit der Sammlungsnummer 190. Mit französischem Antikenpass.
Erhaltung: Ausbrüche an den Seiten des Sockels, die beiden Statuetten jedoch intakt.
Beschreibung: Seltene Bronze-Gruppe, die den Gott Thot in Form eines Ibises zeigt, der auf einem Naos sitzt. Der Ibis mit fein ausgearbeiteten Schnabel, knopfartigen Augen und großen Füßen mit langen, quer gerillten Krallen. Thot sitzt auf einem Naos, einem Schrein mit nach innen geneigten Außenwänden und abgesetztem Deckel. Vor dem Naos hockt die Göttin Maat, die Gemahlin des Thot. Sie trägt die für sie typische Straußenfeder und einen Uräus auf der Stirn. Die Vorderseite der Basis mit nicht mehr lesbaren Hieroglyphen, die wohl den Namen des Stifters der Bronze nennen. Sämtliche Gesetze, die Thot, der Wesir und Schreiber des Re aufschreibt, sind auf die Richtschnur der Maat ausgerichtet. So sind in Schreibweisen und Amuletten das Bild des Ibis mit der Feder der Maat zu finden. Maat steht darüber hinaus mit Thot auf der Sonnenbarke des Re, die über den Himmel fährt. Gesockelt.