Innenseite eines Sarkophages mit der Göttin Nut

Kulturraum: Ägyptisch
Periode: 3.Zwischenzeit, 1070-664 v. Chr.
Material: Holz
Dimensionen: Höhe 193 cm
Preis: 28.000 Euro
Ref: 1172
Provenienz: Privatsammlung Paul Schwake, Köln, erworben im November 1972 bei „Herder – das Haus der Bücher am Dom“ in Köln. Eine Kopie der Originalrechnung liegt vor.
Erhaltung: Zwei restaurierte Brüche, eine Platte rechts unten wieder angesetzt.
Beschreibung: Innenseite eines Sarkophages mit einem Abbild der stehenden Göttin Nut in menschlicher Gestalt. Die Göttin im Profil dargestellt, trägt einen mehrfärbigen Halskragen, ein rotes Haarband und hat ihr langes Kleid mit einer ebenfalls roten Schleife gebunden. Die dreiteilige Perücke komplett in Schwarz koloriert. Schmuckringe an den Oberarmen und Knöcheln. Nut, Göttin des Himmels und der Gestirne hatte auch im Totenkult große Bedeutung. Sie steht in engem Zusammenhang mit dem Glauben an die Auferstehung der Verstorbenen, die nach ihrem Tod als Sterne an ihrem Körper prangen. Als Beschützerin der Toten auf ihrer Reise ins Jenseits wurde sie auch häufig auf der Innenseite von Sarkophagen abgebildet. Ein interessantes Zeugnis fast 3.000 Jahre alter Malerei auf Holz. Auf schwarzer Holzplatte zur Befestigung an der Wand montiert.