Fayence-Uschebti für die „Herrin des Hauses“ Inhai

Kulturraum: Ägyptisch
Periode: Neues Reich, 19. Dynastie, 1292-1189 v. Chr.
Material: Fayence
Dimensionen: Höhe 13,8 cm
Preis: 8.000 Euro
Ref: 1569
Provenienz: Schweizer Sammlung M. E. Gern, erworben vor 8. März 1984. Mit der Kopie einer Kommissionsvereinbarung mit der Galerie Nefer in Zürich mit gleichem Datum.
Erhaltung: Intakt
Beschreibung: Sehr elegantes Uschebti aus dem Neuen Reich, das als Besitzerin „die Herrin des Hauses Inhai“ nennt. Dieser Titel war eine übliche Bezeichnung für verheiratete Frauen von hoher Stellung. Das Uschebti in der typisch mumienförmigen Gestalt mit über der Brust gekreuzten Armen, die plastisch hervortreten. In beiden Händen hält sie Erdhacken für die Feldarbeit. Sie trägt eine lange, schwarz gefärbte, dreigeteilte Perücke, von der zwei Lappen vorne über die Schultern fallen. Zwischen den Lappen ist ein mehrreihiger Halskragen aufgemalt. Hinten hängt quer über den Rücken ein netzförmiges Säckchen für das Saatgut. Das Gesicht ist fein modelliert, Nase und Lippen treten plastisch hervor. Die Augen, die langen Lidstriche und die geschwungenen Brauen sind ebenfalls in Schwarz aufgetragen. Unter den Armen setzt die vertikale Hieroglypheninschrift an, die bis zu den hervortretenden Füßen reicht. Die Übersetzung der hochwertig gezogenen Zeichen lautet: „Die Erleuchtete, Osiris, die Herrin des Hauses Inhai.“ Gesockelt.